Schlafphasen bei Kindern / Babys

* bedeutet Werbung. Zuletzt aktualisiert am

Der Mensch verbringt fast zwei Drittel seiner Lebenszeit im Schlaf. Dabei werden Eindrücke des Tages verarbeitet, geistige und körperliche Kräfte für den folgenden Tag gesammelt und sogar die Immunabwehr gestärkt. Während des Schlafens wechselt der Mensch zwischen zwei Schlafphasen: Dem ruhigen Tiefschlaf und dem eher oberflächlichen Schlaf mit aktiven Traumphasen. Diese oberflächliche Phase geht häufig einher mit unregelmäßiger Atmung, Unruhe und schnellen Bewegungen des Augapfels unter den Augenlidern. Deshalb bezeichnet man sie auch als REM-Schlaf (Rapid Eye Movements). Im Laufe der Nacht wechseln sich diese beiden Phasen mehrmals ab. In den kurzen “wachen” Momenten, in denen Schlafende von einer Phase in die andere gleiten, überprüfen sie unterbewusst, ob alles in Ordnung ist und schlafen dann in der Regel weiter, ohne am nächsten Morgen davon zu wissen.

Im Unterschied zu Erwachsenen haben Babys kürzere Schlafzyklen, d.h. sie wachen häufiger auf und können nicht so gut durchschlafen. Entsteht dann bei ihnen das Gefühl, dass sich im Vergleich zum Einschlafen oder zur vorherigen Wachphase etwas geändert hat, zum Beispiel, weil die Eltern nicht mehr im selben Zimmer sind, beginnen sie zu weinen. Erst wenn es Kindern gelingt, zwischen den Schlafphasen von selbst wieder einzuschlafen, spricht man von durchschlafen.

Da Babys tagsüber mehr neuen Reizen und Informationen ausgesetzt sind und diese im Schlaf verarbeiten, träumen sie deutlich häufiger als Erwachsene. Eltern erkennen dies zum Beispiel daran, dass die Mundwinkel ihres Kindes im Schlaf zucken, sich das Gesicht zu einem Weinen verzieht oder es mit den Armen und Beinen rudert. Damit sich gerade Neugeborene, die noch die Enge aus dem Mutterleib gewohnt sind, nicht selbst aufwecken, wenn sie unkontrolliert mit ihren Armen rudern, empfehlen viele Hebammen vor dem Schlafen das sogenannte Pucken, also das Einwickeln des Kindes in ein Tuch. Da hierbei zum Beispiel durch zu enges Wickeln viel falsch gemacht werden kann, bieten sich Pucksäcke, zum Beispiel von Motherhood* als Alternative an.